Ein schönes Beispiel für Gamification

Auf der Website des Münchner Tierschutzvereins habe ich ein schönes Beispiel für Gamification gefunden: User, die für das neue Katzenhaus spenden möchten, können an einer virtuellen Spendenmauer mitbauen. Jede Spende bildet einen Stein in der Mauer, die dadurch immer höher wächst.

Screenshot virtuelle Spendenmauer

Definition Gamification

Was bedeutet Gamification eigentlich? Hier eine Definition aus Wikipedia:

Als Gamification oder Gamifizierung (seltener auch Spielifizierung) bezeichnet man die Anwendung spieltypischer Elemente und Prozesse in spielfremdem Kontext.[…] Zu diesen spieltypischen Elementen gehören unter anderem Erfahrungspunkte, Highscores, Fortschrittsbalken, Ranglisten, virtuelle Güter oder Auszeichnungen. Durch die Integration dieser spielerischen Elemente soll im Wesentlichen eine Motivationssteigerung der Personen erreicht werden, die ansonsten wenig herausfordernde, als zu monoton empfundene oder zu komplexe Aufgaben erfüllen müssen.

Spielerische Elemente motivieren User, sich intensiver mit einer Website auseinander zu setzen. Richtig eingesetzt, erhöht Gamification die Verweildauer und die Bereitschaft zur Conversion.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Vorher habe ich sowas nur im Fernsehen gesehen. Finde ich toll. Anschaulich sollte man aber noch besser gestalten, wer wie viel spendet. So könnte man die niedrigen Beträge nach unten und die hohen Beträge nach oben setzen. So ist es aber auch ganz schick und besitzt sicher auch seine Vorteile.

    • Hallo Herr Todt,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich dachte zuerst auch in Ihre Richtung, zum Beispiel könnte man auch größere Spenden in Form von größeren Steinen darstellen. Andererseits – für manche sind vielleicht 10 Euro genauso ein „Opfer“ wie für andere 100 Euro. Vor diesem Hintergrund finde ich die aktuelle Lösung, alle Spenden gleich zu behandeln, dann doch am besten.

      Schöne Grüße

      Bärbel Edel