Die Küche in der Oper

Facebook SeiteSocial Media und Kochen – wenn das kein Thema für die Marketing-Kitchen ist! Für die Heidenheimer Operfestspiele zieht der Kommunikationsmanager Christian de Vries alle Register und erfüllt mir sogar den Wunsch nach einem Gastbeitrag für meinen Blog. Herzlichen Dank dafür!

Gastbeitrag von Christian de Vries:

Was hat denn Kochen mit der Oper zu tun? Nun, eine ganze Menge, sagt Marcus Bosch, Künstlerischer Direktor der Heidenheimer Opernfestspiele und Generalmusikdirektor am Theater Aachen. „Viele Musiker sind ausgezeichnete Köche, lieben das Essen und die Musik“, weiß er aus eigener Erfahrung. Und hat daraus gleich mal eine Veranstaltungsreihe für die Festspiele kreiert.
„Helden am Herd“ heißt es da. Und das geht so: Gemeinsam mit den Solisten und weiteren interessanten Gästen kocht Marcus Bosch vor Publikum. Nebenbei wird gesungen, erzählt und geplaudert. Hintergrund: Der mittlerweile an vielen Bühnen tätige Dirigent möchte damit den Gästen der Festspiele die Künstler vorstellen, die dann während der insgesamt acht Aufführungen der diesjährigen „Tosca“-Inszenierung auftreten werden.
Bosch und seinen Mitstreitern ist dabei nicht bange, gekocht wird im umgebauten Orchestergraben. Also dort, wo sonst die Musik spielt. Gleichzeitig ist Marcus Bosch die Offenheit und Transparenz wichtig.

Opernfestspiele nicht als Beweis der Hochkultur, sondern eher als „Kultur zum Anfassen“.
Ein Grund mehr, im Rahmen der Kommunikations- und Marketingstrategie für die Opernfestspiele im baden-württembergischen Heidenheim, das Projekt „opernwerkstatt“ in die Tat umzusetzen. Opernfestspiele goes Web 2.0.
Das Blog berichtet seit Monaten von den Geschehnissen rund um den Rittersaal des Schloss Hellenstein, dem Aufführungsort der Festspiele. Es gibt eine eigene Facebook-Seite und einen Twitter Kanal.  Und die Zahl der Freunde wächst.Ob Interviews mit Statisten, dem Regie-Assistenten, dem Bühnenbildner, dem Regisseur und der Kostümbildnerin: Hier wird deutlich, das Festspiele viele engagierte Menschen braucht, bis eine Operninszenierung auf der Bühne „steht“.