Conversion Killer der Woche: Pflichtangaben im Kontaktformular

Ops, TastaturEine alte Weisheit lautet „von der Wiege bis zur Bahre braucht der Deutsche Formulare“. Das gilt auch im E-Commerce – und natürlich nicht nur in Deutschland. Doch niemand füllt gerne Formulare aus. Deshalb sollte man den Usern diese unangenehme Aufgabe so einfach wie möglich machen. Nicht wie in diesem Beispiel:

Formular

Das Kontaktformular enthält eindeutig zu viele Pflichtfelder. Warum ist für eine Frage an den Kundenservice, und darum geht es hier, der Vorname zwingend erforderlich? Warum wird der User genötigt, seine E-Mail-Adresse zweimal einzugeben? Traut man ihm nicht zu, das gleich beim ersten Mal richtig zu machen?

Auch CAPTCHAs haben schon viele User zur Verzweiflung gebracht – dieses Beispiel hier ist sogar noch relativ harmlos. Trotzdem ist es eine weitere Hürde in der Kommunikation zwischen User und Unternehmen.

Meine Empfehlung

Nehmen Sie sich in einer ruhigen Minute einmal das Kontaktformular auf Ihrer Website vor und prüfen Sie, ob sie es nicht „entschlacken“ können. Quälen Sie Ihre Interessenten nicht mit unnötigen Pflichtangaben und verzichten Sie wenn möglich auf ein CAPTCHA.

Jeden Freitag stelle ich hier einen Conversion Killer vor, der mir aufgefallen ist. Nicht, um jemanden bloßzustellen, sondern um dafür sensibilisieren, was User alles am erfolgreichen Abschluss hindern kann – möglicherweise ohne dass die Betreiber der Website etwas davon ahnen.

Haben Sie auch einen Conversion Killer gefunden, der auf Marketing Kitchen veröffentlicht werden sollte? Dann schicken Sie mir einfach den Link mit einer kurzen Beschreibung an info@marketing-kitchen.de.

Titelbild: Fotolia, Momius