Grundlagen der Soziologie auf Schwäbisch

Die erste prüfungsrelevante Vorlesung wurde von Prof. Dr. Wolfgang Fuchs gehalten, seines Zeichens Dozent für Werbung und Marktkommunikation an der Hochschule der Medien in Stuttgart und ein echter Schwabe.

Kommunikation als soziologische Grundkategorie

Für Marketeers eines der wichtigsten Themen überhaupt ist natürlich die Kommuniktion. Und einer der wichtigsten Kommunikations-Theoretiker ist Paul Watzlawick. Den habe ich im Studium gern gelesen, doch – lang ist es her – vieles leider vergessen. Hier die Auffrischung:

1. Kommunikations-Axiom von Paul Watzlawick
„Man kann nicht nicht kommunizieren“

Wie die Floskel „kein Kommentar“ so schön deutlich macht, man sagt immer etwas aus. Und sei es durch Schweigen…

2. Kommunikations-Axiom
„Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt“

Nicht nur was man – wortwörtlich – sagt, sondern auch wie man es sagt ist wichtig. Die Frage „Fährst Du heute schon wieder weg?“ kann in Wahrheit auch bedeuten „Nie hast Du Zeit für mich“.

3. Kommunikations-Axiom
„Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt“

Klassisches Beispiel für das dritte Axiom ist die Beziehung zwischen zwei Eheleuten wo sich der Mann hinter seiner Zeitung vergräbt, die Frau nörgelt, der Mann zieht sich noch mehr zurück, was die Frau noch mehr nörgeln lässt…

Watzlawick Beziehungsmodell

(Quelle: Vorlesungsskript)