Vertrauen schaffen – Konversion steigern (Teil 2)

 Menschen beim Einkaufen, Quelle: Fotolia

Kontaktmöglichkeiten

Im Tante-Emma-Laden von früher wusste man noch, mit wem man es zu tun hatte. Im Internet dagegen tätigt man geschäftliche Transaktionen aller Art mit einem anonymen Gegenüber. Abhilfe schaffen ausführliche Kontaktdaten und eine Über-uns-Seite, auf der User mehr über das Unternehmen erfahren. Das alles ersetzt zwar nicht Tante Emma, doch es gibt den Besuchern Ihrer Webseite ein sicheres Gefühl. Vor allem Senioren erwarten leicht zugängliche Kontaktinformation wie E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Tipp: Bilden Sie die Telefonnummer auf jeder Seite groß und deutlich ab.

User-Bewertungen

Kommentare und Bewertungen von anderen Usern zum Anbieter oder zum Produkt schaffen Vertrauen. Die Integration eines entsprechenden „Social Commerce“- Tools auf der Webseite stärkt das Gemeinschaftserlebnis und vermittelt auf diese Weise ein Gefühl von Sicherheit.

Datenschutz

Machen Sie klar, dass Sie mit den Daten Ihrer Kunden und Interessenten sorgsam umgehen. Erheben Sie nur die Daten, die für die Transaktion unbedingt erforderlich sind. Damit erfüllen Sie nicht nur die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes sondern Sie positionieren sich auch als vertrauenswürdiges Unternehmen.

Sensible Zahlungsdaten wie Kontoverbindungen oder Kreditkartendaten sollten immer über eine verschlüsselte Verbindung übertragen werden, denn diese könnten ausspioniert und missbraucht werden.

Nach der Transaktion

Lassen Sie Ihre Kunden jetzt nicht im Ungewissen. Schicken Sie ihnen eine Bestellbestätigung per E-Mail, in der Sie die wichtigsten Eckdaten (bestellte Waren, Gesamtpreis, Liefertermin etc.) noch einmal zusammenfassen.

Leider glauben viele Anbieter, mit dem Klick auf den finalen „Call-to-Action“-Button sei alles erledigt. Die Prozesse danach werden oft vernachlässigt und damit die Vertrauensbasis aufs Spiel gesetzt. Da kommt der angeforderte Newsletter Monate später (selbst erlebt bei einer großen deutschen Versicherung) oder die Spedition stellt ein völlig verbeultes Paket einfach in den Hausflur (auch selbst erlebt). Deshalb: Liefern Sie pünktlich, prüfen Sie Ihren Versanddienstleiter auf Herz und Nieren (z. B. durch Testkäufe!) und wickeln Sie Retouren zügig ab. So erhalten Sie langfristig das Vertrauen Ihrer Kunden.

-> Teil 1